Vor der Ungleichheit geflohen

Siham und Silava Youssuf erzählen am 22. Mai in der Alten Schmiede in Neuss

Siham und Silava Youssuf haben am 22. Mai in der Alten Schmiede in Neuss aus ihrem Leben erzählt

Hochschwanger verließ sie vor 20 Jahren ihre Heimat Syrien, um ihrem ungeborenen Kind ein würdiges Leben zu ermöglichen. Heute ist dieses Kind eine junge, selbstbewußte Frau und studiert Zahnmedizin in Düsseldorf.

Siham Youssuf kommt aus Syrien und hat mittlerweile vier Töchter. Wäre sie in ihrer Heimatstadt Qamishli im Nordosten Syriens geblieben, hätten ihre Töchter dort keine Rechte gehabt, keine Staatenangehörigkeit und keine Freiheit. Weil Sihams Ehemann Kurde ist, hätte ihren Kindern das gleiche Schicksal bevorgestanden, dass dort einige Kurden über sich ergehen lassen müssen: Etwa 200.000 von ihnen sind staatenlos und werden von großen Teilen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen. Ihren Ehemann musste sie zunächst zurücklassen. Es dauerte ein Jahr, bis es auch ihm gelang, Syrien zu verlassen. Sihams Wege in Deutschland führten sie über Oldenburg, Salzgitter und Braunschweig nach Neuss. Dort lebt sie seit acht Jahren.

Am 22. Mai hat Siham Youssuf in Neuss bei “Migranten erzählen” von ihrem Leben berichtet – gemeinsam mit ihrer ältesten Tochter Silava.

Interview hören:

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